Freitag, 9. Dezember 2011

Achtung: ein typischer Freitagabend-Post


Man oh man, die letzen 2 Wochen waren ein ziemliches Chaos.

In einer Woche habe ich den Weihnachtsabschluss und präsentiere mich zum ersten Mal vor Tizi und meiner Familie mit der Eurythmie. Wenn ich nur schon daran denke fällt mir mein Herz in die Hose , ehm Leggings.
Einerseits ist es die Tatsache, dass ich dank meiner nicht vorhandenen Grösse meistens vorne stehe..Andererseits und vor allem, ist es das ich mir Sorgen mache. Die Eurythmie, (inklusive der Schule und der Leute) ist für mich etwas so wunderbares,  unbeschreibliches, was mir jeden Tag Gänsehaut bereitet und mich vor Glück weinen lässt.

Aber was wenn ich das nicht rüberbringen kann? Was wenn die Anderen es nicht spüren? Was wenn sie es komisch finden? Was wenn sie meine Begeisterung nicht verstehen?

Ich weiss, ich weiss, ich mache es für mich. Ich kann nicht von der Welt erwarten, verstanden zu werden......
Eigentlich fühle ich mich in der Rolle der "Rebellin" sehr wohl, denn ich verkörpere die auch schon eine Zeit...Aber ich wünsche mir doch auch verstanden und vor allem akzeptiert zu werden. Es kann sein, dass mich dies zu einer schlechten Rebellin macht, denn es könnte mir ja egal sein, was die Anderen denken. 
Es ist mir egal was die meisten Leute denken. Jedoch nicht bei Tizi und meiner Familie....

In den letzen 2 Wochen war die Angst wieder präsenter. Durch meinen Körper sendet sie mir immer wieder Signale....
Ich tendiere dann einfach dazu mich zurück zu ziehen und mich von meinen Unsicherheiten auffressen zu lassen.

Das Wiederum macht mich genervt und unzufrieden....Abgesehen davon das mein körperliches Wohlbefinden auch darunter leidet.
Ich kann nicht einschlafen und mich nicht entspannen. Ich fühle mich unproduktiv und blockiert. Ich lasse meine schlechte Laune an Tizi aus und habe anschliessend ein schlechtes Gewissen.

Das geht dann immer für eine Zeit so.
Bis ich es dann bemerke......Dann brauch ich einen Moment um mich zu sammeln , weil es furchtbar anstrengend ist.
Dann komme ich zu dem Punkt an dem ich mich wieder aufrapple und die Zügel in die Hand nehme.

(Falls ihr es noch nicht bemerkt habt: Dabei bin ich gerade!)

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, was der Sinn dieses Posts ist. Hm, ich weiss es nicht so genau.
Ich versuche mich von meinen Sorgen zu distanzieren....

Denn, ich kann die Zeit nicht nach vorne drehen, ich habe auch nur 24 Stunden pro Tag, um alles rechtzeitig zu erledigen und ich kann nicht voraussehen wie meine Eltern und Tizi reagieren....
Was bleibt mir denn jetzt übrig?

Hm, ich kann das ganze mit Humor sehen, ich kann gut zu mir schauen, ich kann Schritt für Schritt meine Sachen erledigen und darauf vertrauen, dass ich mit dem was kommt umgehen kann.



Es fasziniert mich irgendwie, wie man (Ich) immer wieder das Selbe Muster durchgeht.
Stress->Sorgen->Verkrampfung->Blockade->Erschöpfung->Mut->Willenskraft->Humor->Akzeptanz->Entspannung


Ich denke ich befinde mich gerade so bei Willenskraft und Humor.

Ja also, ich lasse es jetzt dabei.
Morgen wird mein Kleid fertig, dh. ich kann etwas grosses von meiner Liste streichen, an den Weihnachtsgeschenken bin ich dran, Kekse habe ich heute gebacken, und die Aufführung ist in einer Woche!


Trotz vielen Situationen, die ich bestimmt noch besser meistern könnte, bin ich verdammt stolz auf mich!



Es ist eine stressige Zeit für die meisten Leute, deshalb: Lasst euch nicht von dem Stress auffressen! Es bringt ja doch nicht`s! Versucht es mit Humor zu nehmen, und setzt Prioritäten!
Ausserdem: Tagebuch schreiben bringt Klarheit und ist unheimlich befreiend.:)


Love,
Sara




Kommentare:

  1. Ich wünsch dir viel Glück und noch mehr Spass bei deinem Auftritt, Madame.

    Bisou
    Catherine

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  2. Hey Sara,
    keine Sorge bei deiner Familie und deinem Freund.
    Wie können sie etwas, das dir so viel Freude bereitet und dich so glücklich macht nicht mögen?
    Gerade in der Weihnachts- (also Geschenke-)Zeit kenne ich das Gefühl wenn man sich selber viel zu stark unter druck setzt und sich fragt ob die menschen die einem etwas bedeuten das wertschätzen was man für sie erarbeitet und rausgesucht hat.
    Danke für diesen Post und für einen kleinen Teil geteilter Gedanken!
    Liebe Grüße Katrin

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Hallo! Schön das du dir die Zeit nimmst und mir einen Kommentar hinterlässt.
Bloss nicht schüchter sein, ich freue mich sowieso! Wenn du mir sonst lieber (oder auch) auf anderem Wege eine Nachricht hinterlassen möchtest, tu das via sara.bisonni@bluewin.ch

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